Füllen-Werkzeug

Wie in fast jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm gibt es auch unter gimp das Füllen-Werkzeug. Das „Füllen“-Werkzeug ist durch einen Farbeimer im Werkzeugkasten gekennzeichnet. Klickt man auf den Farbeimer im Werkzeugkasten, so öffnen sich die Optionen im unteren Bereich des Werkzeugkastens. Möchte man nun dieses Werkzeug anwenden, dann klickt man in eine Ebene, Auswahl im Bild, oder verwendet das Füllen-Werkzeug über das ganz Bild. Bevor nun das Bild, die Ebene oder die Auswahl mit dem Füllen-Werkzeug in gimp befüllt, sollte man sich die Optionen genauer ansehen. Klickt man auf das Pull-Down-Menü des „Modus“(1.),

so öffnet sich die Art, wie sich die Füllung mit der darunter gestellten Ebene vermischen soll.

füllen gimpAuch die Deckkraft (2.) sollte nicht außer acht gelassen werden. Denn mit der Deckkraft kann eingestellt werden, wie deckend die Füll-Farbe das Bild oder den Bildausschnitt füllen soll. Je niedriger die Deckkraft, desto höher die Transparenz der Füllung. Mit der Füllart (3.) kann man bestimmen, mit welcher Farbe oder Muster gefüllt werden soll. Hier kann man zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe wählen, aber auch Muster anklicken. Möchte man schnell zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe wechseln, so ist es einfacher auf den Pfeil (4.) bei der Vordergrund- und Hintergrundfarbe zu klicken. Im Übrigen kann man Vordergrund- und Hintergrundfarben ändern, in dem man direkt auf die Farben (5.) klickt. Dann öffnet sich ein Farbeditor, in welchem man genau die Farbe zum Füllen aussuchen kann. Wer eine bestimmte Farbe aus dem Bild zum Füllen benötigt, sollte mit der Farbpipette vorab die Farbe im Bild auswählen. Möchte man nun mit dem Muster füllen, sucht man sich das entsprechende Muster im Mustermenü aus. Dazu aktiviert man Muster und klickt anschließend auf das das Muster-Button(6.) selber. In diesem Menü kann das gewünschte Muster angeklickt und aktiviert werden. Möchte man ein eigenes Muster erstellen und benutzen, so geht dass, in dem man eine Auswahl mit dem gewünschten Muster in den Zwischenspeicher kopiert. Anschließend ist es in der Muster-Auswahl vorhanden. Möchte man das Muster dauerhaft speichern, so nimmt man die Speicherung unter dem Menüpunk “Bearbeiten“  > „einfügen als“ > „neues Muster“ vor. Nun kann man das Muster dauerhaft zum Füllen anwenden.

Zu beachten bleibt noch der „beeiflusster Bereich“ hier kann man auswählen, ob man die „ganze Auswahl“  oder „ähnliche Farben“ ausfüllen möchte. Klickt man auf die ganze Auswahl, so wird die ganze ausgewählte Bildfläche unabhängig vom Inhalt einheitlich gefüllt. Wählt man hingegen „ähnliche Farben füllen“, so bleibt die Hintergrundstruktur im großen und ganzen erhalten und es werden nur gleichfarbige Flächen gefüllt. Aktiviert man „Transparente Bereiche füllen“, so werden transparente Flächen mitgefüllt. „Vereinigung prüfen“ braucht man für den Fall, dass mehrere Ebenen gleichzeitig an der Stelle gefüllt werden. Die „Schwelle“ ist der Regler beim Füllen-Werkzeug, der darüber aussagt, welche Farben als ähnlich gelten. Je höher die Einstellung, desto mehr Farben werden als ähnliche Farben erkannt. Dann gibt es noch zuletzt das Pull-Down-Menü „Füllen nach“. Hier kann man die Art der Farbzusammensetzung auswählen.