Magische Schere

Die magische Schwere ist ein intelligentes Instrument, um eine Auswahl in gimp zu erstellen. Denn im Gegensatz zum „Lasso“ orientiert sich die „magische Schere“ an Kanten im Bild. Klickt man nun in das Bild an einer Kante entlang, so wird im Bildfenster ein Punkt angezeigt. Anschließend setzt man die nächste Markierung etwas weiter vom ersten Punkt entfernt (1). Dann werden die zwei Markierungspunkte der „magischen Schere“ in gimp durch eine Linie verbunden angezeigt.

magische Schere gimp

Auf diese Weise umrandet man das zu markierende Objekt im Bild Punkt für Punkt (2). Möchte man einen Punkt verschieben, so klickt man diesen an und setzt in im geklickten Zustand an eine andere Postion (3). Der Punkt wird automatisch an eine andere Kante gesetzt. Ist man am Ende des Objektes angelangt, dann klickt man den ersten Markierungspunkt an, den man mit der „magischen Schere“ in gimp gesetzt hat (4). Zum Abschluss der Markierung klickt man noch in das Objekt hinein. Dann erscheint die Markierung, welche durch die „magische Schere“ gesetzt wurde mit einer Strichlinie umrandet. Diese Auswahl kann man anschließend nach belieben bearbeiten.
 

Magische Schere OptionenDie Modi der „magischen Schere“ sind die gleichen wie bei den anderen Auswahlinstrumenten von gimp. Diese sind: „Aktuelle Auswahl ersetzen“, „Zur aktuellen Auswahl hinzufügen“, „Von der aktuellen Auswahl abziehen“, „Auswahlschnittmenge bilden“. Bei den Optionen kann man zudem folgende Einstellungen vornehmen: „Kanten glätten“, „Kanten ausblenden“ (mit Radiuseinstellung) und „Interaktive Umrandung“. Die ersten zwei Werkzeugeinstellungen habe ich bereits bei den ersteren Auswahlinstrumenten vorgestellt. Die „Interaktive Umrandung“ ist bei der „magischen Schere“ nun separat dazugekommen und kennzeichnet sozusagen dieses Auswahlinstrument. Ist die „Interaktive Umrandung“ bei der „magischen Schere“ aktiviert, so bedeutet das, dass die Markierungslinie schon bei der Punktsetzung dargestellt wird.

Ich persönlich kann die „magische Schere“ jedem ans Herz legen, der sich die Markierungsarbeit oder das Freilegen eines Objektes etwas vereinfachen möchte. Auch wenn eine Kante sich nicht durch scharfe Kanten hervorhebt, ist die „magische Schere“ bei gimp in der Lage die Abgrenzung zu erkennen, wenn man die Markierungspunkte beim Freilegen des Objektes nicht zu weit von einander setzt. Wurde die Kante beim Auswählen des Objektes zu scharfkantig, so empfehle ich hier „Kanten ausblenden“ zu aktivieren und hier einen vorab niedrigeren Radius einzustellen. Dann erscheint das freigelegte Objekt nicht zu zackig ausgeschnitten. Auf jeden Fall ist die "magische Schere" in gimp ein nicht wegzudenkendes Objekt in der Bildverarbeitung. Denn diese erleichtert viele Schritte beim Freilegen eines Objektes und der danach folgenden Bildbearbeitung.