Radieren

Prinzipiell gibt es zum Radierer oder Radiergummi in gimp nicht viel Erwähnenswertes zu berichten. Grundsätzlich radiert der Radierer natürlich. Was er wegradiert hängt ganz von den Farbeinstellungen des Bildes ab. Für den Fall dass das Bild oder die Ebene, die gerade bearbeitet wird über Transparenz verfügt, so wird der Bild- oder Ebenen bis zur Transparenz wergradiert. Hat die Ebene oder das Bild keine Transparenz (Alpahakanal), dann kommt es zum Mal-Effekt. Der Pinsel malt in der eingestellten Vordergrundfarbe. Grundsätzliche Optionen für den Radierer habe ich bereits unter den Malwerkzeugen erwähnt.

Radierer gimpInteressant ist beim Radierer dennoch die Deckkraft, die eingestellt werden kann. Somit kann man Stellen so wegradieren, dass keine harten Kanten, sondern sozusagen eine Überblendung entsteht. Zudem kann man auch mit verschiedenen Pinselformen radieren. Allerdings eigenen sich für die Bildkorrektur kaum ausgefallene Pinselformen wählen Sie hier lieber den Kreis oder ein Viereck. Statt dessen ist eine ausgefallene Pinselform wie zum Beispiel eine Blume interessant,wenn man einfach nur auf einem farbigen Hintergrund Akzente setzten möchte und den Radierer praktisch wie eine Ausstechform benutzt.

Im Gegensatz zu den anderen Malinstrumenten sind beim Radierer die Optionen Harte Kante und Un-Radieren neu. Harte Kante bedeutet im Grunde nicht mehr, als dass der Pinsel auf jeden Fall beim Malen mit einer harten Kante versehen wird – egal wie die Pinseleinstellungen sonst sind. Das Un-Radieren ist sozusagen wieder herstellen der wegradierten Bildbereiche.