Transformation

Im Allgemeinen wird unter dem Begriff „Transformation“ eine Art Umwandlung verstanden. So ist es auch in gimp. Der Werkzeugkasten bietet die verschiedenen Transformations-Möglichkeiten an. Ich persönlich bevorzuge insbesondere beim Skalieren das Vorgehen über das Menü > „Ebene“> „Transformation“. Welche Arten von Transformation gibt es ? Eigentlich bietet gimp eine satte Auswahl an Transformations-Werkzeugen.

Dazu zählen:

  • Drehen
  • Skalieren
  • Scheren
  • Perspektive
  • Spiegeln


Transformation gimpDie jeweiligen Modi der Transformation ähneln alle im unteren Bereich des Werkzeugkastens. Nur wenn man auf den Button „Spiegeln“ klickt erscheint eine etwas andere Auswahl der Modi. Beim Spiegeln kann man jeweils entweder „horizontal“ oder „vertikal“ angeben. Diese zwei Möglichkeiten stellt gimp beim Spielen eines Bildes, einer Ebene, eines Pfades oder eines Pfades dar.

Die Transformation „Drehen“ eines Objektes, einer Ebene etc. finde ich sehr praktisch, wenn ein Bild leicht verwackelt ist und die Aufnahme nicht hundertprozentig gerade gelungen ist. Bei der Ebene benutze ich das „Drehen“ immer dann, wenn ich eine Ebene etwas in der Drehrichtung abgeändert darstellen möchte. Habe ich beispielsweise einen Pinsel, der beim Benutzten nur in eine Richtung abgebildet wird. So erstelle ich eine neue Ebene, in die ich den Pinsel setzte. Anschließend kann ich den Pinsel in der Ebene drehen wie ich ihn brauche. Dazu einfach die Ebene aktivieren und auf den „Drehen“-Button klicken – dort die gewünschten Optionen aktivieren. Sowohl beim Drehen, Skalieren, Scheren und der Perspektive kann man die Transformation für die Ebene, Auswahl oder den Pfad angeben. Als Standard ist immer die Ebene aktiviert. Man markiert also ein Objekt (Auswahl, Ebene oder Pfad) und klickt auf den Transformation-Button. Anschließend klickt man in die Markierung bei gedrückter Maustaste und es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem man die Einstellungen vornehmen kann, oder man zieht an den Kanten des Objektes selber und richtet die Transformation aus.

Das Skalieren wird immer dann benötigt, wenn man ein Objekt vergrößern oder verkleinern möchte. Wer ein Objekt größer skaliert muss mit Qualiltätsverlusten des Objektes rechnen. Speziell beim Skalieren rate ich jedem professionellen Anwender das Skalieren über das Menü > Ebene > Transformation > Skalieren vorzunehmen, weil die Berechnung über das Menü qualitativ hochwertiger ist, als über den Button im Werkzeugkasten.

Möchte man eine diagonale Bearbeitung eines Objektes durchführen, so bietet sich das Scheren als Transformation an. Hier kann man direkt auf den Winkel der Objekte Einfluss nehmen. Speziell im Webdesign ist das Scheren ein nützliches Werkzeug, um kleine Effekte in das Design eines Bildes zu bringen.

Die Perspektive ähnelt dem Scheren-Werkzeug sehr, allerdings kann man hier noch genauer in die Winkelberechnung eines Objektes eingreifen und jede Kante einzeln bearbeiten. Auch dieses Werkzeug dient vornehmlich dem Webdesign und Bannergestaltung. Denn mit der Perspektive können spezielle Bildbereiche perspektivisch verändert und in einem Banner in Szene gesetzt werden.

Es gibt beim Drehen, Skalieren, Scheren und der Perspektive noch die Modi

  • Richtung (in welche Richtung soll das Werkzeug angewendet werden)
  • Interpolation (Angabe der Pixelberechnung)
  • Beschneidung (was passiert mit dem Bildbereich, der aus der Leinwand herausragt)


Wenn Sie eine Transformation in Ihrem Bild vornehmen möchten, achten Sie darauf, dass Sie das Werkzeug sparsam einsetzten, je öfters ein Objekt mit der Transformation bearbeitet wird, desto größer sind die Qualtitätsverluste in dem Bildbereich.